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IAS im Einzel- und Konzernabschluss (VWA-Fachwoche)



Dienstag bis Samstag von 09.00 - 17.00 Uhr


Ort/Termin:
Cottbus
Dienstag, 7.10.2003 bis Samstag, 11.10.2003

Seminar-Nr.: 6155031403

Dozent:
Prof. Dr. Ulrich Dechant, Dr. Christian Evard, Dipl.-Kfm. Klemens Schlottbom

Gebühr:
EUR 750,00 (mehrwertsteuerfrei, einschl. Lehrunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Ziel:
  • Die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Cottbus in Kooperation mit der Gesellschaft für Internationale Rechnungslegung (Berlin) bietet Ihnen im Rahmen einer Fachwoche ein einwöchiges Kompaktseminar an, in dem fundiert und praxisbezogen die grundlegenden Kenntnisse vermittelt werden, um einen Jahresabschluss gemäß den International Accounting Standards aufstellen zu können.
Inhalt:
Das Problem Die Rechnungslegung der deutschen Unternehmen steht vor einem tiefgreifenden Umbruch: Nachdem der Ministerrat der Europäischen Union am 07.06.2002 der Verordnung über die Anwendung internationaler Rechnungslegungsgrundsätze zugestimmt hat, müssen börsennotierte Unternehmen in Europa ihren Konzernabschluss ab dem Jahr 2005 nach den International Accounting Standards (IAS) aufstellen. Darüber hinaus räumt die Verordnung den Mitgliedsstaaten das Recht ein, die Anwendung der IAS auch im Konzernabschluss und / oder im Einzelabschluss der nicht börsennotierten Unternehmen vorzuschreiben oder zu gestatten. Flankiert wird diese Entwicklung durch die Baseler Beschlüsse (Basel II), die im Kern eine differenziertere Berücksichtigung der Bonität eines Kreditnehmers bei der Kreditvergabe durch Banken vorsehen (voraussichtlich ab 2007).

Zur Beurteilung der Bonität eines Schuldners fordert Basel II von jedem kreditsuchenden Unternehmen ein Rating, in das neben qualitativen Aspekten insbesondere aussagefähige, zukunftsbezogene Daten des betrieblichen Rechnungswesens einfließen sollen. Trotz noch bestehender Anwendungsunsicherheiten bezüglich der Baseler Beschlüsse müssen sich Unternehmen, die sich einem Rating unterziehen, bereits heute mit den IAS-Vorschriften auseinandersetzen, da dies von den Kreditinstituten verlangt wird, so Frau WP/StB Liesel Knorr, Generalsekretärin des Deutschen Rechnungslegung Standard Committee, am 21.03.2002 auf einer Fachtagung in Berlin. Dass das Thema „IAS-Bilanzierung in Deutschland“ derzeit bereits intensiv diskutiert wird, zeigen die Schmalenbach-Tagung vom April 2002, die IDW-Fachtagung vom September 2001 und die Nürnberger Steuergespräche vom Juli 2001. Neben namhaften Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis nahmen an den Tagungen auch hochrangige Vertreter des Bundesfinanz- und des Bundesjustizministeriums teil.

Einhelliger Tenor aller Tagungen war, dass die Tage des HGB gezählt sind und die Zukunft den International Accounting Standards gehört. Kontrovers diskutiert wurden dagegen die Fragen, wie die Umstellung auf IAS im Einzelnen erfolgen soll und welche Folgewirkungen die Umstellung auf IAS hervorruft (z. B. Loslösung der Steuerbilanz von der Handelsbilanz durch Aufgabe des Maßgeblichkeitsprinzips oder eine nach IAS aufgestellte Handelsbilanz als Grundlage der Besteuerung?). In diesem Kontext ist auch der im Mai 2002 vom BMF ausgeschriebene Dienstleistungsauftrag mit dem Thema „Anwendung internationaler Rechnungslegungsgrundsätze und ihre Auswirkungen auf die steuerliche Gewinnermittlung“ zu sehen, mit dem das BMF den aus der IAS-Bilanzierung erwachsenden steuerrechtlichen Handlungsbedarf klären möchte.Von allen Beteiligten wurde schließlich auf den erheblichen Weiterbildungsbedarf hingewiesen, der mit der Umstellung auf IAS einhergeht. So sagte der Präsident der Steuerberaterkammer Nürnberg Manfred Dehler: „Sicher ist, dass wir eine gewaltige Fortbildungsoffensive starten müssen. Die Frage der IAS als Rechnungslegungsinstrument muss vermittelt werden.“

Der Handlungsbedarf
Die Zeit drängt. Ein Unternehmen, das zum 31.12.2005 einen Jahresabschluss nach IAS erstellen muss, ist gemäß SIC 8.4 in Verbindung mit IAS 1.38 verpflichtet, nicht nur das aktuelle Geschäftsjahr, sondern auch das Vorjahr mit seinen entsprechenden Eröffnungsbilanzwerten nach IAS zu dokumentieren. Das bedeutet, dass das Unternehmen spätestens Ende des Jahres 2003 über ein IAS-konformes Rechnungswesen verfügen sollte. Nach Aussage von Eckhard Kern, Partner bei Ernst & Young, ist für die erforderlichen Umstellungsmaßnahmen im Rechnungswesen ein Zeitrahmen von etwa drei Monaten bei Start-Up-Unternehmen bzw. bis zu zwei Jahren bei eingeführten Unternehmen zu veranschlagen. Zudem handelt es sich bei den IAS um ein umfangreiches Regelwerk mit einer Regelungstiefe, die deutlich über die des HGB hinausgeht. Erschwerend kommt für deutsche Bilanzfachleute hinzu, dass die IAS sehr stark vom anglo-amerikanischen Bilanzierungsverständnis geprägt sind (z. B. Case-Law-Prinzip, fehlende Maßgeblichkeit, Dominanz des Umsatzkostenverfahrens). Vor diesem Hintergrund sollten sich deutsche Bilanzersteller rechtzeitig mit der Thematik der International Accounting Standards auseinandersetzen.

Der Inhalt
Zunächst wird ein kurzer Überblick über Entstehungsgeschichte, Grundidee und Rechtsgrundlagen der International Accounting Standards gegeben. Im Anschluss daran wird ausführlich erläutert, wie praxisrelevante Sachverhalte dem Grunde und der Höhe nach in einem IAS-Abschluss darzustellen sind. Hierbei werden die theoretischen Grundlagen unter Bezugnahme auf die einschlägigen IAS-Rechtsnormen erläutert, anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht und schließlich mit Hilfe von Übungsaufgaben vertieft. Neben dem Einzelabschluss wird im Seminar auch der Konzernabschluss behandelt, der im anglo-amerikanischen Raum im Vordergrund der Berichterstattung steht. Die US-GAAP werden im Seminar insoweit dargestellt, wie dies in der Praxis für die Erstellung eines IAS-Abschlusses zweckmäßig ist. Am letzten Seminartag, dem Praktikertag, werden neben ausgesuchten Fallbeispielen insbesondere die praktischen Probleme aufgezeigt, die mit der Umstellung von HGB auf IAS einhergehen insbesondere in der Umsetzung der IFRS1-Richtlinie (Zeitrahmen, Organisation und Kosten der Umstellung, Softwareeinsatz, Schulungsbedarf, Auswirkungen auf das betriebliche Rechnungswesen und die EDV).

Methode:
Vortrag, Fallbeispiele, Diskussion, Übungen

Zielgruppe:
Steuerberater, Bilanzbuchhalter, Controller, Leiter und betraute Mitarbeiter des Finanz- und Rechnungswesens


Anmeldung unter
http://www.taw.de/taw/taw_cms.nsf/veranstaltungen/7A8D62462021ECD3C1256D010006BCBE?OpenDocument&refdoc=CMS0D6A920726A4CAF3C1256CE60061B405


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