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Kurz & bündig


Aufgabe von Wirtschaftsprüfern ist es, Jahresabschlüsse und Bilanzen zu prüfen, die wirtschaftliche Gesamtsituation eines Unternehmens zu analysieren, in Steuerangelegenheiten zu beraten sowie Gutacher- und treuhänderische Aufgaben zu übernehmen.

Aufgabe


Wirtschaftsprüfer/innen prüfen die Jahresabschlüsse von Kapitalgesellschaften, die der gesetzlich vorgeschriebenen Prüfung unterliegen. Sie erläutern die Prüfungsergebnisse in Form eines Berichtes und leiten bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ein. Sie beraten ihre Mandanten bei Unternehmensein- und -verkäufen, bei Börsengängen, Sanierungen und in Fällen von Wirtschaftskriminalität. Weiterhin erstellen sie Gutachten in wirtschaftlichen Angelegenheiten und nehmen treuhänderische Aufgaben wahr.

Auch im Bereich Rating können sie tätig werden. Rating-Analysten bzw. Rating-Berater/innen beurteilen nach bestimmten Kriterien die Bonität von Kunden bzw. Mandanten. Wirtschaftsprüfer/innen können so ermitteln, zu welchem Zinssatz Kredite voraussichtlich an ihre Mandanten vergeben werden können. Dabei müssen Bonitätsanalysten ihr Augenmerk sowohl auf die aktuell vorhandenen Vermögenswerte der potentiellen Kreditnehmer legen als auch auf künftige Ertragsaussichten.

Wirtschaftsprüfer/innen arbeiten oft selbstständig, viele wechseln auch nach einiger Zeit direkt zu Mandanten oder werden Partner in deren Unternehmen.

Ausbildung


Die Ausbildung zum Wirtschaftsprüfer/zur ist eine berufliche Fortbildung. Sie wird in der Regel im Anschluss an ein betriebswirtschaftliches, volkswirtschaftliches, juristisches, technisches oder landwirtschaftliches Universitätsstudium absolviert. Die Vorbereitungslehrgänge schließen mit einer staatlichen Prüfung ab.

Die Dauer der Vorbereitungskurse variiert - je nach Unterrichtsform und Bildungsträger - zwischen 2 Wochen und einem Jahr.

Wo und wie?


Um zum Wirtschaftsprüferexamen zugelassen zu werden, ist ein abgeschlossenes Universitätsstudium nebst mindestens dreijähriger einschlägiger Berufspraxis und Prüfungstätigkeit erforderlich. Bei diesem Examen werden darüber hinaus Fragen aus den Bereichen Wirtschaftliches Prüfungswesen, Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft sowie Wirtschaftsrecht gestellt. Die Prüfung ist nicht gerade leicht, immerhin beträgt die Durchfallquote 25 bis 30 Prozent.

"Rein rechtlich ist es egal, wie man sich das notwendige Wissen für die Examensprüfung aneignet. Allerdings stelle ich es mir sehr schwer vor, den gesamten Stoff abends, nachts und an Wochenenden in Eigenregie zu pauken. Einfacher ist es mit Sicherheit, man absolviert einen oder mehrere Vorbereitungslehrgänge", so Marks. Die allerdings sind nicht ganz billig. Lehrgänge bietet beispielsweise das IDW an, aber auch die Deutsche Akademie für Steuern, Recht und Wirtschaft, die in mehreren deutschen Großstädten aktiv ist, oder das Berliner Seminar für Steuerrecht, Prüfungs- und Treuhandwesen e.V.

Die weitaus meisten Wirtschaftsprüfer haben ein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert. Aber auch ein juristisches, ein technisches oder gar landwirtschaftliches Studium berechtigt zum Ablegen des Examens.

Es ist im Hinblick auf das Ziel, Wirtschaftsprüfer zu werden, nicht gleichgültig, an welcher Hochschule man beispielsweise Betriebswirtschaftslehre studiert. Viele Universitäten bieten besondere Vorlesungen, Übungen und Seminare für den Bereich des wirtschaftlichen Prüfungs- und Treuhandwesens an, was bei den späteren Examensvorbereitungen von Vorteil ist. Als Beispiele lassen sich die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Universität Mannheim oder die Universität Potsdam nennen. Daneben dürfen auch Praktiker die Prüfung ablegen, die mindestens zehn Jahre Berufspraxis bei einem anderen Wirtschaftsprüfer gesammelt haben. Viele angehende Wirtschaftsprüfer werden zunächst Steuerberater. Hier lässt es sich zum einen anständig verdienen, zum anderen fallen die Steuerrechtklausuren des Wirtschaftsprüferexamens weg.

Wo und wie weiterbilden?

"Da sich für uns relevante Gesetze nicht nur im Steuerrecht ständig ändern, hört das Lernen leider niemals auf. Viele Wirtschaftsprüfer halten sich zu Hause durch permanentes Literaturstudium auf dem neuesten Stand der Dinge", so Peter Marks. Größere Wirtschaftsprüfergesellschaften bieten intern Weiterbildungsmaßnahmen für ihre Mitarbeiter an. Die Landesgruppen des IDW organisieren regional für Mitglieder kostenlose Fortbildungsveranstaltungen, die laufend über Aktuelles in allen Tätigkeitsbereichen informieren. Aber auch die Wirtschaftsprüfer-Akademie in Düsseldorf bietet geeignete Ein- und Zweitagesveranstaltungen an.


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